Förderverein Gemeindebücherei reiste nach „IRLAND“
100 begeisterte Besucher erlebten Live-Multivision mit Hartmut Krinitz
Am 26. März freute sich der Förderverein Gemeindebücherei Lindlar im ausverkauften Jubilate Forum über hundert „Reiselustige“, die gespannt die Live-Multivision über Irland von und mit Hartmut Krinitz erwarteten. Immerhin gilt H. Krinitz als einer der besten Reisefotografen Deutschlands!
Wussten Sie schon? Die Gemeindebücherei verfügt über ein großes Angebot an Reiseliteratur! Sie finden dort nicht nur Wissenswertes über Lindlar und das Bergische Land, sondern über Reiseziele in aller Welt.
Die begeisterten Gäste im Jubilate Forum jedenfalls ließen sich von Hartmut Krinitz nach Irland entführen und von seinen Bildern anrühren und verzaubern: von wunderschönen Landschaftsmotiven, einfühlsamen Portraits und stimmungsvollen Momentaufnahmen.

H. Krinitz hielt live dazu einen Vortrag über das Land und die Menschen, die er durch seine mehrfachen Reisen nach Irland kennenlernte, wo er zusammengerechnet mehr als 3 Jahre verbrachte. Einfühlsam schilderte er historische Hungerkatastrophen und Auswandererschicksale, berichtete über die Bedrohung natürlicher und traditioneller irischer Lebensräume durch Bauprojekte von Großkonzernen. Humorvoll kamen auch skurrile Besonderheiten zur Sprache wie der Feenbaum, wegen dem eine Autobahn verlegt werden musste, und die Tatsache, dass es in Irland 2 besondere Tage gäbe: Weihnachten und Sommer!

Auch die Literatur kam nicht zu kurz: Der Vortrag war angereichert mit Zitaten und Verweisen auf bekannte Dichter, die Irland hervorgebracht hat, wie etwa James Joyce, Samuel Beckett, George Bernard Shaw und Oscar Wilde. Eine eindrucksvolle Aufnahme zeigte die riesige Bibliothek des Trinity College in Dublin, und manch wehmütiger Seufzer im Publikum ließ darauf schließen, wie schön es wäre, wenn die Gemeindebücherei Lindlar über ein paar Quadratmeter Fläche mehr verfügen könnte…
Ihr Förderverein Gemeindebücherei Lindlar e.V.


Jahreshauptversammlung / Protokoll
Am 14. Februar fand in der Gemeindebücherei, Eichenhofstraße 6, die Jahreshauptversammlung 2019 des Fördervereins statt. Nach dem Resümee der Vereinsarbeit in 2018 und die Entlastung des Vorstands erfolgte die Vorstandswahl. Der gesamte Vorstand stellte sich zur Neuwahl und wurde einstimmig wiedergewählt. Anschließend folgte ein Ausblick auf anstehende Projekte im diesjährigen Jubiläumsjahr und im nächsten Jahr. Das Protokoll der Versammlung liegt für alle Interessierte in der Gemeindebücherei zur Einsicht aus.



Ein Besuch im „Lunapark“ mit Volker Kutscher

Bereits im Jahre 2002 hatte der Förderverein Gemeindebücherei den in Lindlar geborenen Autor Volker Kutscher zu einer Lesung eingeladen. Damals stellte er seinen Bergischen Krimi „Der schwarze Jakobiner“ vor und begeisterte das Publikum mit der anschaulichen Schilderung historischer Gegebenheiten.
Am 20. März war Volker Kutscher erneut beim Förderverein zu Gast. Im ausverkauften Jubilate Forum las er aus „Lunapark“, dem mittlerweile 6. Band seiner erfolgreichen Romane aus dem Berlin der 30er Jahre, ein spannender Kriminalfall und zugleich packendes Porträt politisch höchst unruhiger Zeiten!
Kutscher fesselte die Zuhörer mit den Textpassagen, die er für seinen Vortrag ausgewählt hatte, schilderte die wachsende Macht der Nazis von politischer Einflussnahme bis hin zur realen körperlichen, sogar tödlichen Bedrohung. Nachdenklich lauschten die Zuhörer, wie Angst und Misstrauen zunehmend auch im Privatleben der Menschen zu Konflikten und Ohnmacht führten.
Nach seiner Lesung stellte sich der Autor bereitwillig den Fragen des Publikums. Ob es um die Recherche für die Romane ging, in der alte Tageszeitungen eine wichtige Rolle spielten, oder die Namensfindung für Kommissar „Gereon Rath“. Wie die Serie „Babylon Berlin“ zustande gekommen war, die auf Kutschers Büchern basiert,, oder wann der nächste Band erscheint…
Wir möchten uns herzlich bei allen Besuchern bedanken, und bei Volker Kutscher, der die Lesung zu Sonderkonditionen für den Förderverein ermöglicht hat. Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und der Gesellschaft für Literatur in NRW.

Dadurch waren wir in der Lage, Einnahmen des Abends der Gemeindebücherei zur Verfügung zu stellen. Die Gemeindebücherei Lindlar bietet einen umfangreichen und aktuellen Medienbestand an, der zu ca. 50% durch das Engagement des Fördervereins sichergestellt wird.

Ihr Förderverein Gemeindebücherei Lindlar e.V.


Bundesweiter Vorlesetag am 17.11.2017

Der Förderverein beim Live-Talk (Start bei 1:48 Stunde):
(Link auf www.foerderverein-buecherei-Lindlar.de)


„Verbrechen und andere Leidenschaften“ zogen die Besucher in den Bann!

Am 14. Nov. 2017 begrüßte der Förderverein der Gemeindebücherei Lindlar wieder zahlreiche erwartungsvolle Besucher des Leseabends mit den „Schreibweisen“.
Einige erinnerten sich sicher noch an den kurzweiligen Vortragsabend mit den bergischen Autoren vor 2 Jahren, als sie „Morde und andere Gemeinheiten“ präsentierten – zumindest auf dem Papier!
Mittlerweile ist bereits der dritte Band mit spannenden Geschichten erschienen, voller „Verbrechen und andere Leidenschaften“. Und auch diesmal gelang es den anwesenden Autoren, Daniel Juhr, Daniel Kohlhaas, Martin Kuchejda und Andreas Wöhl, mühelos, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

Martin Kuchejda startete den Abend mit der Geschichte um einen Serienmörder in Gummersbach und den Kommissar, der ihm begegnet, ohne ihn zu erkennen. Schwarzer Humor mit einem überraschenden literarischen Plot – die Hörer hatten einiges zu lachen!

Das Lachen verstummte bei der Erzählung, vorgetragen von Daniel Kohlhaas, über ein totes Kind im malerischen Kurpark von Nümbrecht. Kohlhaas hatte eine Figur aus einer Erzählung Daniel Juhrs aus dem 1. Band wieder aufgegriffen und eine neue Episode geschrieben. Die Zuhörer verfolgten gespannt, wie sich das Netz um den Mörder langsam zuzog.

Gespenstisch wurde es, als Andreas Wöhl seine Geschichte vortrug! Hatte man es bei dem Einbruchsdiebstahl in Frielingsdorf vielleicht sogar mit übersinnlichen Kräften zu tun? Und konnte eine attraktive Hundedame zur Aufklärung des Falles beitragen? Leider wollte Wöhl den Besuchern die Auflösung nicht verraten, kein Wunder, dass so mancher nach der Lesung zum Büchertisch eilte und ein von allen Autoren signiertes Buch mit nach Hause nahm.

Den Abschluss des Abends bildete Daniel Juhr, der mit seiner Erzählung überaus eindringlich den Monolog eines Täters vortrug, krank, geistig beeinträchtigt, selbst ein Opfer. Im Saal des Jubilate Forums war die Betroffenheit beim atemlos lauschenden Publikum spürbar.

Für alle Autoren gab es großen Beifall, und die Besucher staunten über die vielen kreativen Ideen und „leidenschaftlichen“ Geschichten, die allesamt im Oberbergischen spielen.

Am Abend entstand übrigens ein kleiner Mitschnitt der Lesung, der als Beitrag zum bundesweiten Vorlesetag am 17. Nov. bei einem Live-Event in der TH Gummersbach eingespielt wurde, zusammen mit einem Interview mit dem Vorstand des Förderverein Gemeindebücherei Lindlar. Über „YouTube“ können Sie sich die Sendung (Beitrag bei 1:48 Stunde) ansehen (Link auf www.foerderverein-buecherei-Lindlar.de)


„Tiefkölsches & Hochdeutsches“

Gerd Köster begeisterte im ausverkauften Jubilate Forum

Am 16. Mai um 20:00 Uhr veranstaltete der Förderverein Gemeindebücherei einen literarischen Abend mit Gerd Köster. Dessen Ruf als Vortragskünstler hat sich über Köln hinaus bis nach Lindlar herumgesprochen: Der Abend war ausverkauft – und das schon seit Ende Februar!

Gerd Köster hatte mit seinen „Verzällcher“ schnell die Lacher auf seiner Seite. Auch wenn sich der eine oder andere mit dem kölschen Dialekt etwas schwer tat – Kösters Kunst, alle Charaktere einer Geschichte mit einer eigenen Stimmlage und Mimik wiederzugeben, sorgte für beste Unterhaltung.

Ob er als „Klein Fritz“ mit schmerzvoll stöhnte: „En Zang, flöck en Zang“, um sich von einer versehentlich in den Hosenboden geschossenen Luftgewehrkugel zu erlösen, oder als empörte Tante mit derben kölschen Flüchen die angeblich unehrliche Milchfrau und eine neugierige Nachbarin traktierte. Oder gar die tobende Kinderbande vor dem Haus mit einem Glas Wasser verjagte, bevor die werte Gemahlin zahnlos stammelnd nach ihrem Gebiss suchte… Wahre Lachsalven ertönten im Jubilate Forum, als klar wurde, wovor die Kinder schreiend davongelaufen waren!

Neben „tiefkölschen“ Geschichten von Weber, Thill und Ostermann trug Köster „hochdeutsche“ Texte u.a. von Böll, Woody Allen und Gernhardt vor. Er las skurrile Briefe des „Zahnkünstlers“ Vincent an seinen Bruder Theo, der sich von seiner Klientel missverstanden fühlte, und die pragmatischen, zuweilen anrührenden Lebensweisheiten des kleinen „Kevin“. In einer Episode aus Heinrichs Bölls „Irischem Tagebuch“ macht sich der durstige Seamus auf den Weg ins Nachbardorf, um den Pub zu besuchen und die Vorschriften zu umgehen, die den Alkoholkonsum eindämmen sollen, aber letztlich das Gegenteil bewirken.

Die gutgelaunten Gesichter im Saal bewiesen, dass der Förderverein Gemeindebücherei einen Volltreffer gelandet hatte, und Gerd Köster zeigte sich sichtlich gerührt über den begeisterten Applaus!


Lesen Sie auch den Bericht in der Bergischen Landeszeitung vom 18. Mai

2017


Stefan Sell begeisterte mit Musik und Literatur!

Wie gut Gitarrenmusik und Literatur zusammenpassen, hatte Gitarrist Stefan Sell schon zweimal in

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Lindlar bewiesen. So freute sich der Förderverein Gemeindebücherei, dass wieder viele treue Fans der Einladung zu seinem neuen Programm gefolgt waren. Der Auftritt am 4. November im Jubilate Forum stand unter dem Motto „Don Quixote meets Shakespeare“.

Die erste Hälfte des Abends widmete Stefan Sell dem spanischen Dichter Cervantes und seinen Geschichten um „Don Quixote“, deren berühmteste zweifellos dessen aussichtsloser Kampf mit den Windmühlen ist. Sell ließ die Zuhörer teilhaben an seiner Sympathie für den „Ritter von der traurigen Gestalt“, der trotz aller Irrungen und Wirrungen mit seiner Überzeugung und Tatkraft beeindruckt.

Hamlet, die Hauptperson aus Shakespeare´s berühmtesten Theaterstück, stellte Sell im zweiten Teil seines Programms vor. Er verkörpert den tragischen Menschen, der, obwohl klug und einsichtig, an Selbstzweifeln und seiner Unentschlossenheit scheitert. Stefan Sell „moderierte“ die aktionsreiche Turnierszene des Theaterstücks wie ein Sportreporter, und das Publikum hörte gebannt zu.

Hingerissen lauschten die Konzertbesucher auch, wenn Stefan Sell seine Anekdoten und Anmerkungen rund um die Literatur mit seinem virtuosen Gitarrenspiel untermalte und begleitete, etwa mit einem spanischem Hirten- oder einem alten englischen Liebeslied. Er verzauberte die Gäste mit seiner Musik und erntete spontane Lachsalven bei einem feurigen Flamenco, gespielt mit Gitarre und Küchenmixer.

Mit seinem Vortrag gelang es Sell einmal mehr, das Publikum zu begeistern und davon zu überzeugen, dass die klassische Literatur auch heute aktuell und lesenswert ist. „Der Rest ist Schweigen“, mit den letzten Worten aus Hamlet wollten die Zuhörer den Abend keineswegs beschließen, und Stefan Sell ließ es sich nicht nehmen, sich mit seiner Gitarrenversion des „Ave Maria“ zu verabschieden.

Ihr Förderverein Gemeindebücherei Lindlar e.V.


Die Zeitmaschine von Professor SPRINGFLOH konnte leider nicht starten!

Der Förderverein hatte sich schon sehr auf den tollen Nachmittag für Kinder mit SPRINGFLOH gefreut, der am 29. Juli im Rahmen des Ferienspaß Lindlar stattfinden sollte.
Der Termin musste jedoch abgesagt werden, da sich zu wenige Kinder angemeldet hatten.


Besucher erlebten fesselnde „Geschichtsstunde“ mit Tilman Röhrig!

Am 5. April 2016 konnte der Förderverein sich über einen gutgefüllten Saal im Jubilate Forum freuen. Röhrig_Vorstand Förderverein(1)
Schließlich hatten wir auch einen sehr bekannten und mit vielen Preisen geehrten Autor zu Gast: Tilman Röhrig! Röhrigs Roman „Die Könige von Köln“ spielt in der Franzosenzeit um 1794. Gebannt lauschten die Zuhörer, fühlten sich dank der Vortragskunst des ausgebildeten Schauspielers Röhrig in eine wildbewegte Epoche der Stadtgeschichte Kölns hineinversetzt, staunten über recherchierte Fakten und amüsierten sich über detailreich und liebevoll ausgeschmückte Episoden. Und so manch einer wäre sicher gerne noch länger „im alten Köln“ verweilt, am Ende des Abends gab es großen Applaus für Tilman Röhrig!

Zum Weiterlesen:
http://www.rundschau-online.de/region/oberberg/wipperfuerth/schriftsteller-in-lindlar-tilman-roehrig-zu-gast-im-jubilate-forum-23842324?dmcid=sm_em

Für die Unterstützung danken wir der Bergischen Buchhandlung in Lindlar,
dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen